±«Å× ¾î·Ï


´ÙÀ½Àº Ãֹμ÷ ±³¼ö(ÀÌÈ­¿©´ë)²²¼­ ¼±Á¤ÇÑ °ÍÀÔ´Ï´Ù. ÀÌ ¿Ü¿¡µµ ÁÁÀº ±«Å× ¹®±¸°¡ ÀÖÀ¸¸é ´Ù ÇÔ²² À½¹ÌÇÒ ¼ö ÀÖµµ·Ï ¾Ë·ÁÁֽʽÿÀ.¾î·ÏÀÇ ºÐ·®ÀÌ Ä¿Áö¸é, ÁÖÁ¦³ª Ãâó µîÀ¸·Î ±¸ºÐÇÏ¿© ´Ù½Ã Á¤¸®ÇÒ °ÍÀÔ´Ï´Ù.

 

Alles Goethe zu seinem 250. Geburtstag!
±«Å× Åº»ý 250ÁÖ³âÀ» ÃàÇÏÇϸç!

1999³âÀº ¼¼°èÀûÀÎ ¹®È£ ±«Å× Åº»ý 250ÁÖ³âÀÌ µÇ´Â ÇØÀÔ´Ï´Ù.
À̸¦ ±â³äÇϱâ À§ÇØ ±«Å×°¡ ¾´ ¸ÚÁø ¸»µéÀ» ¸ð¾Æ ¹ø¿ªÇÏ°í ¿Ü¿ì´Â ±âȸ¸¦ ¸¶·ÃÇß½À´Ï´Ù.

 

 

¿ø¾î

¿ì¸® ¸»

Ãâó

1.

Seid von Herzen froh!
Das ist das A und O.   

Áø½ÉÀ¸·Î ±â»µÇ϶ó!
±×°ÍÀÌ Áß¿äÇÏ´Ù.

Gesellige Lieder
(»ç±³ÀÇ ³ë·¡)

 

 

 

 

2.

Weinende Männer sind gut.

¿ì´Â ³²ÀÚµéÀº ¼±·®ÇÑ ÀÚµéÀÌ´Ù.

West-östlicher Divan
(¼­µ¿½ÃÁý)

 

 

 

 

3.

Es ist viel mehr schon entdeckt, als man glaubt.

¿ì¸®°¡ »ý°¢ÇÏ´Â °Íº¸´Ù ÈξÀ ¸¹Àº °ÍµéÀÌ ÀÌ¹Ì ¹ß°ßµÇ¾î ÀÖ´Ù.

Maximen und Reflexionen
(±Ý¾ð°ú ¼ºÂû)

 

 

 

 

4.

Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.

¿µ¿øÈ÷ ¿©¼ºÀûÀÎ °Í ¿ì¸®¸¦ ÀεµÇÑ´Ù.

Faust
(ÆÄ¿ì½ºÆ®)

 

 

 

 

5.

Es irrt der Mensch, solang' er strebt.

Àΰ£Àº ³ë·ÂÇÏ´Â ÇÑ ¹æÈ²ÇÏ´Â °ÍÀÌ´Ù.

Faust
(ÆÄ¿ì½ºÆ®)

 

 

 

 

6.

Am Abend schätzt man erst das Haus

Àú³á¶§°¡ µÇ¾î¼­¾ß »ç¶÷µéÀº ÁýÀÇ °í¸¶¿òÀ» ¾Ë°Ô ¸¶·ÃÀÌ´Ù

Faust
(ÆÄ¿ì½ºÆ®)

 

 

 

 

7.

Wären's Bücher[...], ich würd sie nicht lesen.

±× »ç¶÷µéÀÌ Ã¥À̶ó¸é [...], ³ª´Â ÀÐÁö ¾ÊÀ» °É¼¼.

Venezianische Epigramme
(º£´Ï½º °æ±¸)

 

 

 

 

8.

Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange
Ist sich des rechten Weges wohl bewußt.

¼±ÇÑ Àΰ£Àº ¾îµÎ¿î Ãæµ¿¿¡ »ç·ÎÀâÇô ÀÖÀ» Áö¶óµµ,
Ç×»ó ¹Ù¸¥ ±æÀ» ¾Ë°í ÀÖ´Â ¹ýÀÌ´Ù.

Faust
(ÆÄ¿ì½ºÆ®)

 

 

 

 

9.

Gib ungebändigt jene Triebe,
Das tiefe, schmerzenvolle Glück,
Des Haßes Kraft, die Macht der Liebe, Gib meine Jugend mir zurück!

³» ûÃáÀ» ³»°Ô µ¹·Á´Ù¿À!
±× ¾ïÁ¦µÇÁö ¾Ê´ø Ãæµ¿µéÀ»,
°íÅë¿¡ °¡µæÂù ÀýÀýÇÑ ÇູÀ»,
Áõ¿ÀÀÇ Èû°ú »ç¶ûÀÇ À§·ÂÀ»!

Faust
(ÆÄ¿ì½ºÆ®)

 

 

 

 

10.

Was glänzt, ist für den Augenblick geboren,
Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.

¹øÂ½ÀÌ´Â °ÍÀº ¼ø°£À» À§ÇØ »ý°Ü³­ °ÍÀÌ´Ï,
ÂüµÈ °ÍÀº Èļ¼±îÁö »ç¶óÁöÁö ¾Ê°í ³²´Â ¹ýÀÌ´Ù.

Faust
(ÆÄ¿ì½ºÆ®)

 

 

 

 

11.

Und dein Streben, sei's in Liebe,
Und dein Leben sei die Tat.

±×´ë »ç¶ûÀ» À§ÇØ Ãß±¸ÇÏ°í ³ë·ÂÇ϶ó.
±×·¯³ª ±×´ëÀÇ »ýȰÀº ÇൿÀ̾î¶ó.

Wilhelm Meisters Wanderjahre  (ºôÇ︧ ¸¶À̽ºÅÍÀÇ Æí·Â½Ã´ë)

 

 

 

 

12.

Die Tat ist alles, nicht der Ruhm.

Áß¿äÇÑ °ÍÀº ÇàÀ§ÀÌÁö ¸í¼ºÀÌ ¾Æ´Ï´Ù.

Faust
(ÆÄ¿ì½ºÆ®)

 

 

 

 

13.

Die gute Tat, das schöne Wort,
Es strebt unsterblich, wie er sterblich strebte.

¼±ÇÑ ÇàÀ§, ¾Æ¸§´Ù¿î ¸»,
¿¹¼ú°¡ÀÇ ÀλýÀº À¯ÇÑÇÒÁö¶óµµ, À̵éÀº ºÒ¸êÀÌ´Ù.

Künstlers Apotheose
(¿¹¼ú°¡ÀÇ ½Å°ÝÈ­)

 

 

 

 

14.

Im Anfang war die Tat!

ÅÂÃÊ¿¡ ÇàÀ§°¡ ÀÖ¾ú´À´Ï¶ó!

Faust
(ÆÄ¿ì½ºÆ®)

 

 

 

 

15.

Der Schein, was ist er, dem das Wesen fehlt?
Das Wesen, wär es, wenn es nicht erschiene?

º»ÁúÀÌ °áÇÌµÈ ¿Ü°üÀº ¹«¾ùÀϱî?
±×·±µ¥ ¿Ü°üÀ¸·Î ³ªÅ¸³ªÁö ¾Ê´Â´Ù¸é ±×·± º»ÁúÀº Á¸ÀçÇÏ´Â °ÍÀϱî?
 

Die natürliche Tochter
(¼­³à(ßîÒ³))

 

 

 

 

16.

Welch Glück, geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück!

»ç¶û ¹Þ´Â´Ù´Â °ÍÀº ¾ó¸¶³ª Å« ÇູÀΰ¡¿ä!
±×¸®°í »ç¶ûÇÑ´Ù´Â °ÍÀº, ½ÅµéÀ̽ÿ©, ¶Ç ¾ó¸¶³ª Å« ÇູÀΰ¡¿ä!

Gedicht: "Willkommen und Abschied" 
(½Ã: "¸¸³²°ú À̺°")

 

 

 

 

17.

Wie sich Verdienst und Glück verketten,
Das fällt den Toren niemals ein;
Wenn sie den Stein der Weisen hätten,
Der Weise mangelte dem Stein.

¾÷Àû°ú ÇູÀÌ ¼­·Î ¿¬°áµÇ¾î ÀÖ´Ù´Â °ÍÀ» ¹Ùº¸µéÀº °áÄÚ »ý°¢ÇÏÁö ¸øÇÑ´Ù.
¹Ùº¸µéÀÌ ÇöÀÚÀÇ µ¹À» °®°í ÀÖ´ÙÇØµµ,
±× µ¹¸ÍÀÌ¿¡°Õ ÇöÀÚ ÁÖÀÎÀÌ ¾ø´Â °ÍÀÌ´Ù.

Faust
(ÆÄ¿ì½ºÆ®)

 

 

 

 

18.

Das Glück
Und nicht die Sorge bändigt die Gefahr. 

°ÆÁ¤ÀÌ ¾Æ´Ï¶ó
ÇູÀÌ À§ÇèÀ» ¸ô¾Æ³½´Ù.  

Die natürliche Tochter 
(¼­³à(ßîÒ³))

 

 

 

 

19.

Das Glück macht alles gleich,
Den Faulen und den Tät'gen. - Arm und Reich.

ÇູÀº ¸ðµç °ÍÀ» ÆòµîÇÏ°Ô ¸¸µé¾îÁØ´Ù,
°ÔÀ¸¸¥ ÀÚµç ÇൿÇÏ´Â ÀÚµç. - °¡³­ÇÏµç ºÎÀÚÀ̵ç. 

Gedichte: Auf Miedings Tod
(½Ã: "¹ÌµùÀÇ Á×À½¿¡ ºÎÃÄ")

 

 

 

 

20.

O weh der Lüge! Sie befreit nicht,
wie jedes andre, wahrgesprochne Wort,
Die Brust; 

¿À °ÅÁþ¸»¿¡ È­ÀÖÀ»Áö¶ó! °ÅÁþ¸»Àº
Áø½ÇµÈ ¸»Ã³·³ ¿ì¸® °¡½¿À» ½Ã¿øÇÏ°Ô Ç®¾îÁÖÁö
¸øÇÏ´Ï.

Iphigenie auf Tauris
(Ÿ¿ì¸®½ºÀÇ ÀÌÇǰԴϿ¡)

 

 

 

 

21.

Und wer der Dichtkunst Stimme nicht vernimmt,
Ist ein Barbar, er sei auch, wer er sei.

¹®ÇÐÀÇ ¸ñ¼Ò¸®¸¦ µèÁö ¸øÇÏ´Â ÀÚ´Â,
±×°¡ ´©±¸µç °£¿¡ ¾ß¸¸ÀÎÀÌ´Ù. 

Torquato Tasso
(Å丣ÄâÅä Ÿ½î)

 

 

 

 

22.

Wir fa ssen ein Gesetz begierig an,
Das unsrer Leidenschaft zur Waffe dient.

¿ì¸®´Â ¿ì¸® ¿­Á¤À» À§ÇÑ ¹«±â·Î ¾µ ¼ö ÀÖÀ»
¹ýÄ¢Àº ¹ÌÄ£ µí °Å¸ÓÁå´Ù.

Iphigenie auf Tauris
(Ÿ¿ì¸®½ºÀÇ ÀÌÇǰԴϿ¡)

 

 

 

 

23.

Die Leidenschaften sind Mängel oder Tugenden, nur gesteigerte.

¿­Á¤Àº ´ÜÁ¡À̰ųª ÀåÁ¡ÀÌ´Ù, ´ÜÁö °íÁ¶µÈ °ÍÀÏ »Ó.

Maximen und Reflexionen
(±Ý¾ð°ú ¼ºÂû)

 

 

 

 

24.

Unsre Leidenschaften sind wahre Phönixe. Wie der alte verbrennt, steigt der neue sogleich wieder aus der Asche hervor.

¿ì¸®µéÀÇ ¿­Á¤À̾߸»·Î ÁøÁ¤ ºÒ»çÁ¶ÀÌ´Ù. ¿¾ °ÍÀ̴٠Ÿ¹ö¸®°í ¸»¸é, ±× Àç ¼Ó¿¡¼­ Á¶½É½º·´°Ô ´Ù½Ã »õ °ÍÀÌ ¼Ò»ýÇÑ´Ù.

Maximen und Reflexionen
(±Ý¾ð°ú ¼ºÂû)

 

 

 

 

25.

Große Leidenschaften sind Krankheiten ohne Hoffnung. Was sie heilen könnte, macht sie erst recht gefährlich.

¿­Á¤Àº Àý¸ÁÀûÀÎ º´ÀÌ´Ù. ÀÌ º´À» ³´°Ô ÇÒ ¼ö ÀÖÀ» °ÍÀ̾߸»·Î, ÀÌ º´À» ÁøÂ¥·Î Áߺ´ÀÌ µÇ°Ô ÇÏ´Â °ÍÀÌ´Ù.

Maximen und Reflexionen
(±Ý¾ð°ú ¼ºÂû)

 

 

 

 

26.

Die Leidenschaft erhöht und mildert sich durchs Bekennen. In nichts wäre die Mittelstraße vielleicht wünschenswerter als im Vertrauen und Verschweigen gegen die, die wir lieben.

¿­Á¤Àº °í¹éÀ» ÅëÇØ °íÁ¶µÇ°Å³ª ¿ÏÈ­µÈ´Ù. ¿ì¸®°¡ »ç¶ûÇÏ´Â »ç¶÷¿¡°Ô ¿ì¸®°¡ ¸ðµç °ÍÀ» Åоî³õ´À³Ä ºñ¹Ð·Î ÇÏ´À³Ä ÇÏ´Â ¹®Á¦¿¡ À־º¸´Ù ±× ÁßµµÀÇ ±æÀ» ÅÃÇÏ´Â °ÍÀÌ ´õ ¹Ù¶÷Á÷ÇÑ ÀÏÀº ¾Æ¸¶µµ ¾øÀ» °ÍÀÌ´Ù.

Maximen und Reflexionen
(±Ý¾ð°ú ¼ºÂûµé)

 

 

 

 

27.

Die Wahl ist schwerer als das  Übel selbst,
Die zwischen zweien Übeln schwankend bebt.

µÎ °³ÀÇ ¾Ç »çÀÌ¿¡¼­ ¸ØÄ©°Å¸®¸ç ¼±ÅÃÇϱⰡ
±× ¾Ç ÀÚüº¸´Ù ´õ Èû°ã±¸³ª.

Die natärliche Tochter
(¼­³à(ßîÒ³))

 

 

 

 

28.

Eigentlich lernen wir nur von den Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir
beurteilen können, müßte von uns lernen.

º»·¡ ¿ì¸®´Â ¿ì¸®°¡ ÆòÇÒ ¼ö ¾ø´Â Ã¥¿¡¼­¸¸ ¹è¿î´Ù. ¿ì¸®°¡ ÆòÇÒ ¼ö Àִ åÀÇ ÀúÀÚ¶ó¸é ±×°¡ ¿ì¸®¿¡°Ô¼­ ¹è¿ö¾ß¸¸ ÇÒ
°ÍÀÌ´Ù.

Maximen und Reflexionen 
(±Ý¾ð°ú ¼ºÂû)

 

 

 

 

29.

Wer das Dichten will verstehen,
Muß ins Land der Dichtung gehen,
Wer den Dichter will verstehen,
Muß in Dichters Lande gehen.

½Ã¸¦ ¾²°íÀÚ ÇÏ´Â ÀÌ´Â
½ÃÀÇ ³ª¶ó·Î,
½ÃÀÎÀ» ¾Ë°íÀÚ ÇÏ´Â ÀÌ´Â
½ÃÀÎÀÇ ³ª¶ó·Î.

Noten und Abhandlungen zu West-östlicher Divan
(¼­µ¿½ÃÁý¿¡ ´ëÇÑ ÁÖ¼®°ú ÇØ¼³¿¡¼­)

 

 

 

 

30.

Das ist der Weisheit letzter Schluß:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muß.

ÁöÇýÀÇ ¸¶Áö¸· °á·ÐÀº À̰ÍÀÌ´Ù:
ÀÚÀ¯µµ »ý¸íµµ ±×°ÍÀ» ¸ÅÀÏ ¸ÅÀÏ ½Î¿ö ¾ò´Â ÀÚ¸¸ÀÌ
´©¸± ÀÚ°ÝÀÌ ÀÖ´Â °Í.

Faust
(ÆÄ¿ì½ºÆ®)

 

 

 

 

31.

[...] möchte ich [...]
Auf freiem Grund mit freiem Volke stehen.
Zum Augenblicke dürft' ich sagen:
Verweile doch, du bist so schön!
Es kann die Spur von meinen Erdetagen
Nicht in Äonen untergehn. -
Im Vorgefühl von solchem hohen Glück
Genieß' ich jetzt den höchsten Augenblick.

 [...] ³» [...]
ÀÚÀ¯·Î¿î ¶¥¿¡¼­ ÀÚÀ¯·Î¿î ¹é¼º°ú »ì°í ½Í´Ù.
±×·¯¸é ¼ø°£À» ÇâÇØ ³» ÀÌ·¸°Ô ¸»Çصµ ÁÁÀ¸¸®¶ó.
<¸ØÃß¾î¶ó, ³Ê´Â ³Ê¹«µµ ¾Æ¸§´ä±¸³ª!>
³»°¡ ¼¼»ó¿¡ ³²°Ü³õÀº ÈçÀûÀº
¿µ¿øÈ÷ »ç¶óÁöÁö ¾ÊÀ» °ÍÀÌ´Ù -
À̰°ÀÌ µå³ôÀº ÇູÀ» ¿¹°¨Çϸ鼭
³» ÀÌÁ¦ ÃÖ°íÀÇ ¼ø°£À» ¸Àº¸³ë¶ó.  

 Faust
(ÆÄ¿ì½ºÆ®)